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Cosinus Kurpfalz Gala
:: Cosinus Kurpfalz Gala 2010, Samstag, 22.Mai
Ergebnisse der Kurpfalzgala 2010
(Stand: 31.05.2010 22:50 Uhr)
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24.05.2010 - Springer setzen Paukenschläge; Sprintrekord vom Winde verweht
Die
8. Cosinus Kurpfalz Gala
wurde erneut ihrem Anspruch gerecht, Spitzenklasse zu präsentieren. Bei einem Rekordmeldeergebnis von 386 Teilnehmern wurden die 50 Kampfrichter bei der Einhaltung des Zeitplanes, die gut gelang, auf eine harte Probe gestellt.
Vier Normerfüllungen
für die
EM in Barcelona
belegen eindrucksvoll, dass teilweise
Weltklasseleistungen
geboten wurden.
Ursprünglich wegen der beidseitig für 100m-Läufe geeigneten Bahn nur für Sprintwettbewerbe gedacht, hat sich die Kurpfalz Gala auch zu einem Mekka der Springer entwickelt. Deutschlands derzeit erfolgreichste Weitenjägerin
Bianca Kappler
kämpfte sich langsam an die EM-Norm heran und lag vor dem letzen Versuch mit 6,58m nur einen Fingerbreit unter den geforderten 6,60m. Unter der Anfeuerung der
500 Zuschauer
katapultierte sich die hochaufgeschossene Athletin auf
6,70m
und bescherte sich einen Saisoneinstieg nach Mass. Der deutsche Hallenmeister 2010 und WM-Fünfte 2010,
Christian Reif
merkte nach seinem Auftaktsprung von fulminanten 8,03m, dass 'heute mehr drin ist' Die EM-Norm war abgehackt, aber es sollte jetzt in Richtung Bestleistung gehen: 8,15m im vierten Versuch kamen der Hausmarke von 8,19m nahe, kein Halten gab es dann in Durchgang fünf als die Tafel
8,22m
anzeigte;
Weltklasse
.
Im Hürdensprint hieß der Mann des Tages
Jens Werrmann
. Der Zweibrücker blieb bereits im Vorlauf mit 13,51sec deutlich unter der EM-Norm (13,65s) und hielt auch im Finale (13,56s) seine Konkurrenz um
Erik Balnuweit
(13,67s) in Schach. Im Hürdensprint der Frauen war die Hallenvizemeisterin
Nadine Hildebrandt
(Kornwestheim/Ludwigsburg) in 13,02s nur um einen Wimpernschlag über der Norm (13.00s).
Die 200m-Norm (20,65s) wurde durch den Schweizer
Marc Schneeberger
in 20,61s geknackt. In seinem Sog kam
Till Helmke
(Friedberg-Fauerbach) auf 20,69s. Die Flachsprints waren der Laune des wechselhaften Rückenwindes ausgesetzt. Die Mainzerin
Marion Wagner
hatte bei ihrem 11,53s-Sieglauf auf mehr Wind gehofft als 0.0m, wohingegen es bei
Christian Blum
(Chemnitz) banges Warten auf die Windwerte gab, nachdem es einen kollektiven Aufschrei gab, als der eher schmächtige Sprinter nach
10,19s
die Ziellinie passierte. Leider lagen 2,3m Wind/sec knapp über dem Limit, so dass die Zeit nicht bestenlistenfähig war. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Christian die Norm von 10.30s schafft. Bei der A-Jugend qualifizierte sich Hochspringer
Mateusz Przybylko
mit 2,15m für die U20-WM in Moncton/Kanada. Stark waren die Jugendlichen auch in den Sprintfinals durch
Florian Hübner
(Leverkusen 10,51s) und
Roy Schmidt
(Jena 10,58s) sowie
Leena Günther
(Köln 11,61s) und
Tatjana Pinto
(Münster 11,66s).
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31.05.2009 - Feuerwerk von Klasseleistungen
Zum wiederholten Mal wurde die
Cosinus Kurpfalz Gala
ihrem Ruf als
bestem Sprintmeeting Deutschlands
gerecht; nirgendwo sonst ist die Leistungsdichte so groß wie in Weinheim. Unter den Augen von nicht weniger als zehn DLV-Trainern gab es bei Traumwetter bei den Männern mit
drei WM-Normerfüllungen
einen erfolgreichen Saisonstart.
Im Vorprogramm konnte zunächst Lokalmatadorin
Sina Ballmann
(W15) glänzen, die mit 2.16,07 min den scheinbar für die Ewigkeit bestimmten Uralt-Rekord bei den A-Schülerinnen verbesserte. Mit einem Paukenschlag begannen die Männersprints als
Platini Menga
(Lev.) mit 10,29s nur ein Hundertstel über dem Meetingrekord blieb und mit seinem Verzicht auf das Finale schon Großes für die 200m erahnen ließ. In einem spannenden Finish setzte sich schließlich
Stefan Schwab
(Schwarzenbek) in 10,42s vor
Rasgawa Pinnock
(Köln 10,55s) und
Daniel Brischke
(Lev.,10,60s) durch. Die Hürdensprinter deuteten mit ihrem neuen Frontmann
Matthias Bühler
(Offenburg) in den Vorläufen an, dass die Norm für Berlin von 13,55s machbar ist.
Nach 13,68s bei nur leichter Windunterstützung ließ die sprichwörtliche "Rückenwindgarantie" nicht auf sich warten und verhalf der Kurpfalz Gala zu einem ersten Highlight als 500 Zuschauer gleich zwei Normerfüllungen durch Matthias Bühler (13,48s) und
Willi Mathiszik
(13,49s) feiern konnten und die 13,58s von
Alexander John
auch nicht von schlechten Eltern waren. Nach dieser Initialzündung gingen die Sprinterinnen ins Rennen
und hatten mit Sprintstar
Verena Sailer
in 11,51s die Vorlaufschnellste. Im Finale steigerte sich die Mannheimerin auf sehr gute 11,43s, Lisa Schorr (Saarbrücken) steigerte sich auf 11,54s vor
Marion Wagner
(Mainz, 11,55s), alles Klassezeiten. Hallenmeisterin
Nadine Hildebrandt
war auch im Freien nicht zu bremsen und lief mit 13,09s (VL) und 13,16s fast Bestzeit. Ein fast traditionelles Highlight stellen die Staffeln dar wobei das
DLV-Quartett
im Vorjahr nicht ins Ziel kam. Mit sicheren Wechseln konnten Stefan Schwab, Till Helmke, Alexander Kosenkow und Platini Menga mit 38,99s eine Klassezeit vorlegen, die Damen überzeugten mit Verena Sailer, Anne Möllinger, Mareike Peters und Marion Wagner in 43,89s ebenfalls. Das Sprintquartett der
TSG 1862 Weinheim
kam beim ersten Saisonstart auf gute 42,53s. Nicht vom Glück verfolgt waren die Weitspringer, da der Wind im Sepp-Herberger-Stadion ständig wechselte und viele "Ungültige" produzierte.
Am besten zurecht kam
Sophie Krauel
(Jena), die mit 6,60m Hoffnungen auf eine baldige Normerfüllung (6,73m) nährte.
Beatrice Marscheck
(Gießen, 6,46m) und
Bianca Kappler
(Rehlingen 6,44m) folgten mit beachtlichen Ergebnissen. Bei den Männern bestimmten nicht die vermeintlichen Favoriten das Geschehen, sondern der Neu-Münchener
Oliver König
, der auf beachtliche 7,89m kam, wohlgemerkt bei Gegenwind.
Christoph Stolz
(Wolfsburg) folgte mit 7,81m vor dem weitengleichen Hallen-EM-Zweiten
Nils Winter
, der wegen muskulärer Probleme den Wettkampf abbrechen musste. Die 200m sollten zum emotionalen Höhepunkt werden: der durch seinen fulminanten Staffellauf pfeilschnelle
Platini Menga
konnte den Schlussangriff des Schweizer Olympiateilnehmers
Marco Cribari
hauchdünn abwehren und lagen sich freudestrahlend über 20,57s bzw. 20,58s in den Armen.
Till Helmke
(20,66s),
Alexander Kosenkow
(20,77s) und
Sebastian Ernst
(20,87s) belegten mit Klassezeiten, dass die mittlerweile 22 Jahre alte
Bahn die schnellste Deutschlands
ist. Spitzenleistungen gab es auch in den Jugendklassen, wo immerhin 12,01s zum Erreichen des A-Finales nötig waren, Klasse!
Yasmin Kwadwo
(Wattenscheid) setzte sich nach 11,47s (U-20-EM-Norm) souverän in 11,56s durch, gefolgt von
Leena Günther
(Köln, 11,74s, U20-Norm) und
Stefanie Pähler
(Dortmund, 11,81s, VL 11,75s, U18-WM-Norm).
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13.05.2009 - Achtung: Zeitplanänderung Weitsprung
Die
WM-Testwettkämpfe
im Weitsprung der Männer und Frauen machen eine
Zeitplanänderung
nötig, damit keine Verzögerungen eintreten.
Der Weitsprung MJ und WJ findet um 11:00 Uhr statt, es werden 20 (MJ,Anl.2) bzw. 22 (WJ,Anl.1) Teilnehmer nach Meldeleistung zugelassen. Der Weitsprung Frauen B (Anl.1) und Männer B (Anl.2) findet um 12:50 Uhr statt, es werden jeweils 12 Teilnehmer nach Meldeleistung zugelassen. Der Weitsprung Frauen A (Anl.2) und weiblich U 20 (Anl.1) findet um 14:55 Uhr statt, es werden alle U20 Kader und 12 Teilnehmerinnen nach Meldeleistung zugelassen. Der Weitsprung Männer A (Anl.2) und männlich U 20 (Anl.1) findet um 17:00 Uhr statt, es werden alle U20 Kader und 12 Teilnehmer nach Meldeleistung zugelassen. Vor Beginn eines jeden Wettbewerbs sind 20 Minuten Einspringen eingeplant. Der Zeitplan ist entsprechend geändert. Es erfolgt eine
Veröffentlichung
der zugelassenen Athleten am kommenden Freitag.
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